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Erholungsort im Elbe-Havel-Winkel

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Geschichte

Elbe und Havel haben Kamern geprägt, als Lebensader und als Gefahr.

Land aus dem Wasser

Die Dörfer um Kamern liegen in der Niederung zwischen Elbe und Havel. Jahrhundertelang bestimmten Hochwasser und Deiche das Leben. Unter Friedrich dem Großen wurde der Trübengraben angelegt, der die sumpfigen Ländereien östlich von Kamern entwässerte.

Als 1785 der Deich brach, versandeten die Äcker rund um Kamern meterhoch. Die Bauern brauchten neues Land und fanden es auf dem trockengelegten „Langen Horst“. Dort entstand ab 1786 Neukamern.

Kirchen aus Backstein

Ältestes Bauwerk der Gemeinde ist die Kirche in Schönfeld aus dem 15. Jahrhundert. Die Rehberger Kirche von 1733 ersetzte einen baufälligen Vorgängerbau von 1620.

Eine gemeinsame Gemeinde

Mit der Gemeindegebietsreform kamen Schönfeld und Wulkau am 1. Januar 2010 zu Kamern. Heute leben hier rund 1.150 Menschen.

Zeittafel

  1. 15. Jahrhundert

    Bau der Schönfelder Kirche

  2. 1620

    Erste Kirche in Rehberg

  3. 1733

    Neubau der Rehberger Kirche

  4. 1785

    Deichbruch, die Äcker um Kamern versanden

  5. 1786

    Gründung von Neukamern auf dem „Langen Horst“

  6. 2010

    Schönfeld und Wulkau kommen zu Kamern

  7. 2022

    700 Jahre Kamern

  8. 2026

    240 Jahre Neukamern