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Schönfeld -
erstmals 1420 urkundlich erwähnt, ist ein Pfarrdorf unweit der Elbe
und alter von Möllendorfscher Besitz. Die Dorfkirche liegt inmitten
des Kirchhofes auf einem beträchtlichen, ganz regelmäßig kreisrunden
Hügel. Sie ist ein vielfach veränderter einschiffiger gotischer
Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert aus Westquerturm und dreiseitig
geschlossenem Saal. Dieser wurde im 17. und 18. Jahrhundert
erneuert, die Fenster vergrößert und im barocken Verständnis stark
verändert. Recht wirkungsvoll ist das auf jeglichen Schmuck
verzichtende Mauerwerk des Turms, lediglich belebt durch die
paarweise zusammengerückten, schmalspitzbogigen Schallöffnungen. Den
Abschluss bildet das Satteldach zwischen schlichten Blendengiebeln.
Hervorzuheben wären noch zwei inschriftlich datierte Türen von 1656
und 1659 sowie der schlichte hölzerne Barockaltar aus dem
18. Jahrhundert.
Inmitten von herrlichen Wäldern und Wiesen findet man das Dorf
Schönfeld. Reizvoll ist der See mit seiner abwechslungsreichen
Ufervegetation - ein Paradies für Wanderer, Bootsfahrer und Angler.
Die Gemeinde betreibt einen Campingplatz in herrlicher
Lage am Schönfelder See und bietet mit 106 Stellplätzen für
Kurzzeit- und Dauercamper sowie 76 Bungalows ideale Voraussetzungen
für einen Campingurlaub. Die waldreiche Umgebung lädt den Besucher
zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
An der 500 m langen Dorfstraße sind gut erhaltene Bauernhäuser zu
sehen. Dem Besucher bietet sich eine saubere Dorfansicht mit gut
erhaltenen großbäuerlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und
Fachwerkhäusern. |
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