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Zur leichteren Bewirtschaftung
ihrer Felder bauten 10 Bauern Ende der 70. und Anfang der 80. Jahre
des vorigen Jahrhunderts neue Gehöfte nahe bei ihren Äckern, wodurch
Neukamern entstand. |
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Der Ausbau Neukamern
hieß zuerst "Lange Horst" oder kurzweg "Horst". "Horst" wird noch
heute für Neukamern viel gebraucht. Es kommt wohl her von
Reiherhorst, denn noch jetzt trifft man den Reiher in Mengen im
benachbarten Jederitzer Holz, durch das der Trübengraben fließt, an. |
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Um ihrer Feldmark näher
zu sein, bauten sich 1787 die ersten Bauern auf der "Langen Horst"
dem jetzigen Neukamern, auf. Sie gehören jedoch durch Rezeß in
politischer und kirchlicher Beziehung zu dem Mutterdorfe Kamern. |
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1907 bauten sich die
Ackerleute in Neukamern von ihrem Ausbau eine Chaussee an die
Rathenower Chaussee heran. |
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Auch Neukamern blieb
von Bränden nicht verschont. Am 4. Oktober 1908, es war
Erntedankfest, brach nachmittags 2 Uhr in Neukamern Feuer aus. Es
brannten 33 Wirtschaftsgebäude und 3 Wohnhäuser ab. |
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10 Tage nach diesem
furchtbaren Brande brannten am 14. Oktober auf der anderen Seite von
Neukamern 3 Scheunen ab. |
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